WELTjournal - St 23.09. 22:30
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WELTjournal - St 23.09. 23:05
WELTjournal - St 23.09. 23:05
Im ländlichen Senegal, weit entfernt von Schulen und ohne Aussicht auf Anschluss an das Stromnetz, nehmen Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand. Um ihr Dorf mit Strom zu versorgen, reisen sie erstmals in die Stadt, um sich dort in Sachen Solar-Energie ausbilden zu lassen. Das WELTjournal + zeigt, wie Awa, Aissata und Néné, ungeachtet der anfänglichen Missbilligung der Männer, in der Stadt eine Ausbildung zum Bau von Solaranlagen absolvieren. Dort erwartet sie ein völlig neues Leben mit fließendem Wasser, Strom und dem Trubel einer Großstadt. Den Frauen wird ihre Abhängigkeit im Dorf bewusst, der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung ist geweckt. Als sie vier Monate später mit dem ersehnten Know-How zurückkehren, verändern sie nicht nur die Stromversorgung in ihrem Dorf, sondern auch die Stellung der Frau in der traditionell konservativen ländlichen Gesellschaft. Gestaltung: Elise Darblay et Antoine Depeyre
WELTjournal - St 23.09. 22:30
WELTjournal - St 23.09. 22:30
WELTjournal - Št 17.09. 12:05
Pionierinnen am Berg - Geschichten vom Aufstieg. Längst sind Frauen auch da, wo das Leben intensiv und die Gefühle stark sind. Das war nicht immer so. In der Schweiz passten bergsteigende Frauen lange nicht ins nationale Selbstbild. Das WELTjournal + erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behaupten, die Frauen lange verschlossen war. Die Bergsteigerin Nicole Niquille wurde 1986 die erste diplomierte Schweizer Bergführerin. Der Schweizerische Alpen-Club SAC hatte bis Ende der 1970er Frauen die Mitgliedschaft verwehrt. Die Bergsteigerin Rita Christen wurde 2025 als erste Frau zur Präsidentin des Internationalen Bergführerverbandes gewählt. Zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Verband 42 Bergführerinnen und 1492 Bergführer an, der Frauenanteil betrug damit knapp 3 Prozent. Die Extremkletterin Nina Caprez hat viele legendäre Routen als erste Frau bestiegen, selbst hochschwanger steigt sie noch in die Wand. Sie alle sind Frauen, die für ihre Berg-Leidenschaft kämpften - und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Gestaltung: Ralf Hälg
WELTjournal - Št 17.09. 11:35
Matterhorn - Faszination mit Risiken. Das Matterhorn in der Schweiz ist mit 4478 Metern einer der höchsten Berge der Alpen und zugleich einer der gefährlichsten. Seit der Erstbesteigung 1865 haben mehr als 600 Alpinisten hier ihr Leben verloren, allein im Jahr 2024 waren es sieben. Das WELTjournal geht der Frage nach, warum so viele Menschen das Risiko im Hochgebirge unterschätzen. Der Film begleitet den Bergführer und Rettungschef der Air Zermatt, Anjan Truffer. Er zeigt, wie die Hüttenwartin Edith Lehner mit den Unglücken am Berg lebt. Und er folgt der Bergsteigerin Meli Rüfenacht auf ihre erste Matterhorn-Besteigung - ein Jahr nachdem sie Zeugin eines tödlichen Absturzes wurde. Beleuchtet werden auch die psychologischen Folgen: Wie gehen Hinterbliebene mit dem plötzlichen Verlust um? Welche Strategien entwickeln Rettungskräfte, die täglich mit Tod und Trauma konfrontiert sind? Und welche Rolle spielen soziale Medien, wenn immer mehr Menschen unvorbereitet den Aufstieg wagen? Gestaltung: Matthias Lüscher
WELTjournal - St 16.09. 23:05
Pionierinnen am Berg - Geschichten vom Aufstieg. Längst sind Frauen auch da, wo das Leben intensiv und die Gefühle stark sind. Das war nicht immer so. In der Schweiz passten bergsteigende Frauen lange nicht ins nationale Selbstbild. Das WELTjournal + erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behaupten, die Frauen lange verschlossen war. Die Bergsteigerin Nicole Niquille wurde 1986 die erste diplomierte Schweizer Bergführerin. Der Schweizerische Alpen-Club SAC hatte bis Ende der 1970er Frauen die Mitgliedschaft verwehrt. Die Bergsteigerin Rita Christen wurde 2025 als erste Frau zur Präsidentin des Internationalen Bergführerverbandes gewählt. Zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Verband 42 Bergführerinnen und 1492 Bergführer an, der Frauenanteil betrug damit knapp 3 Prozent. Die Extremkletterin Nina Caprez hat viele legendäre Routen als erste Frau bestiegen, selbst hochschwanger steigt sie noch in die Wand. Sie alle sind Frauen, die für ihre Berg-Leidenschaft kämpften - und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Gestaltung: Ralf Hälg
WELTjournal - St 16.09. 22:30
Matterhorn - Faszination mit Risiken. Das Matterhorn in der Schweiz ist mit 4478 Metern einer der höchsten Berge der Alpen und zugleich einer der gefährlichsten. Seit der Erstbesteigung 1865 haben mehr als 600 Alpinisten hier ihr Leben verloren, allein im Jahr 2024 waren es sieben. Das WELTjournal geht der Frage nach, warum so viele Menschen das Risiko im Hochgebirge unterschätzen. Der Film begleitet den Bergführer und Rettungschef der Air Zermatt, Anjan Truffer. Er zeigt, wie die Hüttenwartin Edith Lehner mit den Unglücken am Berg lebt. Und er folgt der Bergsteigerin Meli Rüfenacht auf ihre erste Matterhorn-Besteigung - ein Jahr nachdem sie Zeugin eines tödlichen Absturzes wurde. Beleuchtet werden auch die psychologischen Folgen: Wie gehen Hinterbliebene mit dem plötzlichen Verlust um? Welche Strategien entwickeln Rettungskräfte, die täglich mit Tod und Trauma konfrontiert sind? Und welche Rolle spielen soziale Medien, wenn immer mehr Menschen unvorbereitet den Aufstieg wagen? Gestaltung: Matthias Lüscher