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Feindbild Queer

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ZDF
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Diese Folge fragt nach den Ursachen von Queerfeindlichkeit. Sie zeigt, wie Transmenschen zur Projektionsfläche von Konflikten um Identität, Familie und Geschlechterrollen werden. Paul Ninus Naujoks erlebt die Folgen dieser Auseinandersetzungen unmittelbar. Die Dokumentation blickt in christliche Milieus, in denen Homosexualität lange als Sünde galt. Zugleich begleitet sie die Pastorinnen Steffi und Ellen Radtke, die innerhalb der Kirche einen geschützten Raum für queere Menschen geschaffen haben. In der von der Frauenrechtlerin Seyran Ateş mitbegründeten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin sind queere Musliminnen und Muslime ausdrücklich willkommen. Tugay Saraç bewegte sich nach eigener Aussage lange im Umfeld von Islamisten. Heute lebt er als queerer Muslim und erhält Morddrohungen. Carlos dos Reis floh aus Venezuela. Er berichtet, dass seine Homosexualität selbst in seiner Familie als Krankheit angesehen worden sei und seine Mutter ihn einer Konversionstherapie habe unterziehen wollen. In Deutschland lebt er offen queer und nimmt mit einer Gruppe queerer Migrantinnen und Migranten am CSD in Dresden teil. Dort erlebt er den politischen Konflikt um den Versammlungsstatus der CSD-Parade. Erst eine erfolgreiche Klage der Veranstalter ermöglicht die Demonstration. Beim CSD in Berlin erleben mehrere Protagonistinnen und Protagonisten den Angriff unmittelbar mit, darunter Carlos dos Reis und Barbie Breakout. Wenige Tage später geht Paul Ninus Naujoks beim CSD in Hamburg erneut auf die Straße: "Jetzt erst recht!" "Feindbild Queer" erzählt von Menschen, die sich ihre Sichtbarkeit nicht nehmen lassen wollen. Die beiden Dokumentationen zeigen, wie aus Angst Entschlossenheit entstehen kann, und fragt, ob sich eine offene Gesellschaft einschüchtern lässt oder ihre Freiheit selbstbewusst verteidigt. Sprecherin der zweiteiligen Doku-Reihe ist Schauspielerin Ulrike Folkerts (unter anderem bekannt als Kommissarin Lena Odenthal im "Tatort").

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Diese Folge fragt nach den Ursachen von Queerfeindlichkeit. Sie zeigt, wie Transmenschen zur Projektionsfläche von Konflikten um Identität, Familie und Geschlechterrollen werden.

Paul Ninus Naujoks erlebt die Folgen dieser Auseinandersetzungen unmittelbar. Die Dokumentation blickt in christliche Milieus, in denen Homosexualität lange als Sünde galt.

Zugleich begleitet sie die Pastorinnen Steffi und Ellen Radtke, die innerhalb der Kirche einen geschützten Raum für queere Menschen geschaffen haben.

In der von der Frauenrechtlerin Seyran Ateş mitbegründeten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin sind queere Musliminnen und Muslime ausdrücklich willkommen.

Tugay Saraç bewegte sich nach eigener Aussage lange im Umfeld von Islamisten. Heute lebt er als queerer Muslim und erhält Morddrohungen.

Carlos dos Reis floh aus Venezuela. Er berichtet, dass seine Homosexualität selbst in seiner Familie als Krankheit angesehen worden sei und seine Mutter ihn einer Konversionstherapie habe unterziehen wollen. In Deutschland lebt er offen queer und nimmt mit einer Gruppe queerer Migrantinnen und Migranten am CSD in Dresden teil. Dort erlebt er den politischen Konflikt um den Versammlungsstatus der CSD-Parade. Erst eine erfolgreiche Klage der Veranstalter ermöglicht die Demonstration.

Beim CSD in Berlin erleben mehrere Protagonistinnen und Protagonisten den Angriff unmittelbar mit, darunter Carlos dos Reis und Barbie Breakout. Wenige Tage später geht Paul Ninus Naujoks beim CSD in Hamburg erneut auf die Straße: "Jetzt erst recht!"

"Feindbild Queer" erzählt von Menschen, die sich ihre Sichtbarkeit nicht nehmen lassen wollen. Die beiden Dokumentationen zeigen, wie aus Angst Entschlossenheit entstehen kann, und fragt, ob sich eine offene Gesellschaft einschüchtern lässt oder ihre Freiheit selbstbewusst verteidigt.

Sprecherin der zweiteiligen Doku-Reihe ist Schauspielerin Ulrike Folkerts (unter anderem bekannt als Kommissarin Lena Odenthal im "Tatort").

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