SledovaniTV
Program Guide TV tips Channel Offer About Supported Platforms HBO Max
Sign up
Enter voucher code Sign up Sign In
English en
Čeština English Slovenčina

User

Sign In Sign up Enter voucher code

Main menu

Program Guide TV tips Channel Offer About Supported Platforms HBO Max

English en
Čeština English Slovenčina
Die gefährlichsten Jobs

Die gefährlichsten Jobs

ZDF
Buy

Sie arbeiten unter den härtesten Bedingungen und machen Jobs, die andere nicht machen wollen: Industrietaucher, Berufskletterer und Abrissprofis. 18 Meter tief im Abwasser, 120 Meter in der Höhe oder direkt neben einer Sprengung: Manche Menschen arbeiten dort, wo Fehler lebensgefährlich werden können. Erfahrung, höchste Konzentration und absolutes Vertrauen ins Team sind die Voraussetzungen. "Das Gefährlichste ist, wenn man Panik bekommt", sagt Catharina Richter. Als erste Frau in Deutschland hat sie den Meistertitel als Industrietaucherin erworben. Bei ihrem heutigen Einsatz herrscht unter Wasser völlige Dunkelheit, die Temperatur liegt bei rund 40 Grad. Orientierung gibt es kaum. Gemeinsam mit ihrem Team reinigt sie einen Faulturm im niedersächsischen Achim. Mit 60 Kilogramm Ausrüstung muss sie in 18 Meter tiefes Abwasser hinab, um Ablagerungen zu entfernen. Am anderen Ende, an der Sicherungsleine, steht ihr Vater Siegfried Richter. Er kennt die Risiken des Berufs genau. "Wenn jemand nicht zu 100 Prozent fit oder mit den Gedanken woanders ist, weil er vielleicht gerade privat Probleme hat, wird er keinen Tauchgang machen. Das ist lebensgefährlich." Trotzdem ist der Beruf für Catharina ihr Traumjob. Auch Janis Weber arbeitet in Extremlagen: Als Industriekletterer seilt er sich am Hamburger Michel in rund 120 Metern Höhe vom Dach ab. Dort sucht sein Team nach Schäden, durch die Wasser in das historische Bauwerk eindringen könnte. "Das ist schon immer etwas ganz Besonderes, hier am Michel zu klettern. Und die Aussicht auf den Hafen ist von hier oben einfach nur gigantisch." Jeder Schaden wird dokumentiert, kleinere Reparaturen werden direkt erledigt. Selbst Werkzeuge müssen gesichert sein. Denn was aus dieser Höhe herunterfällt, kann zur Gefahr werden. Sprengmeister Artur Feitenheimer wiederum sorgt dafür, dass Gebäude kontrolliert zu Fall gebracht werden. Bei Lüdenscheid bereitet er mit seinem Team die Sprengung eines alten Kesselhauses vor. Monate der Planung gehen dem Einsatz voraus. In unmittelbarer Nähe stehen ein intaktes Kraftwerk und weitere Gebäude. "Wir müssen da schon extrem aufpassen und alles doppelt und dreifach prüfen und kontrollieren. Ein Fehler kann hier wirklich fatale Auswirkungen haben." Die "ZDF.reportage" porträtiert Menschen, die täglich unter außergewöhnlichen Bedingungen arbeiten. Sie zeigt, warum in diesen Berufen Mut allein nicht genügt und Präzision, Erfahrung und Teamvertrauen über alles entscheiden.

More information

About show

Sie arbeiten unter den härtesten Bedingungen und machen Jobs, die andere nicht machen wollen: Industrietaucher, Berufskletterer und Abrissprofis.

18 Meter tief im Abwasser, 120 Meter in der Höhe oder direkt neben einer Sprengung: Manche Menschen arbeiten dort, wo Fehler lebensgefährlich werden können. Erfahrung, höchste Konzentration und absolutes Vertrauen ins Team sind die Voraussetzungen.

"Das Gefährlichste ist, wenn man Panik bekommt", sagt Catharina Richter. Als erste Frau in Deutschland hat sie den Meistertitel als Industrietaucherin erworben. Bei ihrem heutigen Einsatz herrscht unter Wasser völlige Dunkelheit, die Temperatur liegt bei rund 40 Grad. Orientierung gibt es kaum. Gemeinsam mit ihrem Team reinigt sie einen Faulturm im niedersächsischen Achim. Mit 60 Kilogramm Ausrüstung muss sie in 18 Meter tiefes Abwasser hinab, um Ablagerungen zu entfernen. Am anderen Ende, an der Sicherungsleine, steht ihr Vater Siegfried Richter. Er kennt die Risiken des Berufs genau. "Wenn jemand nicht zu 100 Prozent fit oder mit den Gedanken woanders ist, weil er vielleicht gerade privat Probleme hat, wird er keinen Tauchgang machen. Das ist lebensgefährlich." Trotzdem ist der Beruf für Catharina ihr Traumjob.

Auch Janis Weber arbeitet in Extremlagen: Als Industriekletterer seilt er sich am Hamburger Michel in rund 120 Metern Höhe vom Dach ab. Dort sucht sein Team nach Schäden, durch die Wasser in das historische Bauwerk eindringen könnte. "Das ist schon immer etwas ganz Besonderes, hier am Michel zu klettern. Und die Aussicht auf den Hafen ist von hier oben einfach nur gigantisch." Jeder Schaden wird dokumentiert, kleinere Reparaturen werden direkt erledigt. Selbst Werkzeuge müssen gesichert sein. Denn was aus dieser Höhe herunterfällt, kann zur Gefahr werden.

Sprengmeister Artur Feitenheimer wiederum sorgt dafür, dass Gebäude kontrolliert zu Fall gebracht werden. Bei Lüdenscheid bereitet er mit seinem Team die Sprengung eines alten Kesselhauses vor. Monate der Planung gehen dem Einsatz voraus. In unmittelbarer Nähe stehen ein intaktes Kraftwerk und weitere Gebäude. "Wir müssen da schon extrem aufpassen und alles doppelt und dreifach prüfen und kontrollieren. Ein Fehler kann hier wirklich fatale Auswirkungen haben."

Die "ZDF.reportage" porträtiert Menschen, die täglich unter außergewöhnlichen Bedingungen arbeiten. Sie zeigt, warum in diesen Berufen Mut allein nicht genügt und Präzision, Erfahrung und Teamvertrauen über alles entscheiden.

Information Channel offer Career Contact Cookie Settings Přejít do partnerské sítě